BlackboardLearn bietet mit neuer Profilseite ein dynamisches ePortfolio für’s Leben

new enhanced profile

Mit dem neuen „Enhanced Cloud Profile bietet die BlackboardLearn Umgebung sowie Coursesites.com dank der Integration von MyEdu in Kürze allen teilnehmenden Institutionen und Lernenden eine neue Profilseite in Form eines modularen ePortfolios zur Selbstpräsentation an. Kompetenzen, Zertifikate, Badges, Aktivitäten, Arbeitgeber, Abschlüsse und die Teilnahme an Kursen zeigen auf einen Blick Schwerpunkte und Interessen.  Das digitale Profil wird unabhängig von Schulen und Universitäten, die Blackboard als LMS nutzen, in der Blackboard Cloud gespeichert und steht dem lebenlangen Lerner als Bildungsbegleiter theoretisch bis zur Bahre zur Verfügung – so jedenfalls wünscht es sich das Unternehmen.
Das neue „competency-based Digital Portfolio“ – das laut Blackboard bald „traditionelle Lebensläufe ersetzen“ wird, ist nur ein Beispiel für einen Trend hin zum interaktiven Online-Lebenslauf in Echtzeit, der mehr auf Kompetenzen und individuelle Spezialgebiete sowie Online-Qualifikationen fokussiert als auf akademische Abschlüsse.

Speziell für „lebenslange“ ePortfolios geschaffene Lernplattformen wie Mahara sind ebenfalls unabhängig von den Institutionen an denen man studiert, doch der Einsatz von Präsentations-Portfolios scheint trotz langjähriger Initiativen der Europäischen Kommission zur Etablierung eines „ePortfolios für jeden EU-Bürger“ nur an vereinzelten Schulen und Hochschulen zu passieren. Als persönliche Lernumgebung (PLE = Personal Learning Environment) dagegen setzen Studierende und Schüler Mahara vor allem ein, um den eigenen Lernprozess zu begleiten, zu reflektieren und auch kollaborativ mit anderen Wissen/Lehrstoff zu erarbeiten und in Form von Lernportfolios für unterschiedliche Zielgruppen (privat und öffentlich) zu dokumentieren.

Die wachsende Anzahl an Online-Kursen bis hin zu vollständigen Master-Programmen und standardisierte Badges wie z.B. Open Badges der Mozilla Foundation oder per Signature Track verifizierte Coursera Zertifikate unterstützen diese Entwicklung. Die Technologie macht es sogar möglich, zukünftigen Arbeitgebern per digitalem Portfolio den aktuellen Fortschritt eines laufenden Studiums oder Lehrgangs in Echtzeit zu zeigen.

Business-Netzwerke wie LinkedIn oder XING dienen schon lange immer mehr Leuten dazu, ihren Lebenslauf mit Online-Portfolios (XING) oder Empfehlungen und Bestätigungen (LinkedIn) interaktiv zu ergänzen und ich bin gespannt, wann die beiden Anbieter auch Open Badges unterstützen oder z.B. Zertifikate von edEX, Udacity und Coursera, aber auch iversity und Lecturio (deutsche Onlinekurs-Anbieter) integrieren.

Ach ja: Mein erstes Open Badge habe ich von der Swinburne University of Technology für die erfolgreiche (geprüfte!) Teilnahme am Carpe Diem Learning Design MOOC erhalten (Coursesites unterstützt Open Badges) und nach dem Blackboard Update auch endlich geschafft, es in mein Mozilla Backpack hochzuladen.

My Open Badges

Mozilla Backpack

Mein Mozilla Rucksack mit ersten Badges. Rechts außen: Die einzige Plakette einer Universität – hübsch ist anders, informativ finde ich es auch nicht (wer weiß schon, was ein Carpe Diem Badge sein soll?) aber ich will nicht meckern und freue mich über meine erste offizielle digitale Plakette😉

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s