New EMMA project brings multilingual MOOCs to Europe

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Gaby K. Slezák’s insight:

The project, led by 12 universities and companies in 8 European countries, will provide access to MOOCs in different languages using automatic transcription. First MOOCs featuring mutiple languages will go live in September. Interesting approach and it sure won’t be an easy task judging by the quality of available automatic translators: try feeding this paragraph to Google translate and have some serious fun…). But it’s a great project and I’ll stay tuned.

See on openeducationeuropa.eu

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„Carpe Diem“ MOOC für Pädagogen lehrt kollaboratives Kursdesign für eLearning

MOOC ist nicht gleich MOOC (Massive Open Online Course): Professor Gilly Salmon von der Swinburne University of Technology Melbourne, Australien, startet am 10. März 2014 einen massiven Onlinekurs der „konnektivistischen“ Art (cMOOC): „Carpe Diem – Learning Design“ für Trainer, Lehrer und eLearning Experten soll mehr bieten als Online-Videokonserven von Vorlesungen.

carpe diem MOOC participants on world map

Shon mehr als 900 1200 Teilnehmer aus der ganzen Welt haben sich für diesen kostenlosen Onlinekurs der Swinburne Univerity in Melbourne angemeldet. Jeder kann sich die Farbe seiner Stecknadel aussuchen und die Menge an Kontaktinformationen bis hin zu vollkommener Anonymität festlegen. Aus Deutschland hat bisher nur einer außer mir sein Fähnchen gesteckt.

Der weltweit zugängliche, kostenlose Onlinekurs nutzt die Plattform Coursesites um den Teilnehmern ein erprobtes Grundgerüst für das Konzept von aktivierenden Blended Learning Maßnahmen und Online-Kursen an die Hand zu geben. Dabei wird auf kollaboratives Lernen und Interaktion in Form von „e-tivities“ in Gruppen mit max. 28 Kommilitonen Wert gelegt. Eine informelle private Facebook-Gruppe begleitet das Ganze schon im Vorfeld. Gamification-Elemente wie Badges – das sind diese lustigen Abzeichen, die man früher als Pfadfinder bekommen hat – lassen die Lehrtätigen am eigenen Leib spüren, wie modernes Online-Lernen idealerweise funktioniert. Der gesamte Kurs hat eine Dauer von 6 Wochen, wobei man 3-4 Stunden pro Woche einplanen sollte. Die Methode „Carpe Diem Learning Design“ kommt seit mehr als zehn Jahren an Lehrinstitutionen weltweit zum Einsatz. Das 5-Stage-Model von Prof. Gilly Salmon findet man in den Standardwerken im Bereich eLearning. Bis heute haben sich bereits über 900 1200 Menschen aus allen Teilen der Erde registriert (siehe Weltkarte). Ich übrigens auch 🙂

Hier kostenlos einschreiben: Carpe Diem MOOC | Swinburne University.

 

Open Source: Google stellt E-Learning-Plattform Oppia vor

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„Ein quelloffenes E-Learning-Tool. Die dazugehörige Plattform kann ohne Programmierkenntnisse zum Erstellen…“

Gaby K. Slezák’s insight:

Google geht in den wachsenden eLearning Markt mit einer eigenen Plattform. Die Gestaltung ist wie gewohnt nüchtern, momentan ist alles nur in englischer Sprache verfügbar und die Funktionen sind noch rudimentär. Die Möglichkeiten, die eine Integration mit anderen Google-Produkten in Zukunft bieten würde – neben den bereits verfügbaren interaktiven Maps z.B. Google Docs oder Kalender – können natürlich interessant werden. Wir behalten das weiter im Auge.

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Blended Learning: Die Mischung macht’s besser

Blended-LearningIm BeitragWhy Blended Learning is Better vom eLearning Industry Blog fand ich eine  Gegenüberstellung von Merkmalen des Präsenzlernens, Blended Learning und eLearning mit einer knappen Zusammenfassung, warum Blended Learning die Vorzüge von Face-to-face Trainings und eLearning ideal vereint.

Kernaussage: Blended Learning ist für Unternehmen vorteilhaft, da es z.B. standortübergreifend und bei einer Vielzahl von Mitarbeitern und Themen effizienter und kostengünstiger organisierbar ist als reine Präsenztrainings. Für die Mitarbeiter bietet die Lernform u.a. Flexibilität und Individualität.

Neben der Kombination aus Face-to-face Veranstaltungen mit eLearning sind allerdings die Formen des Lernens wichtig, die echtes Blended Learning bietet:

  • Formales und informelles Lernen
  • Asynchrone und synchrone Kommunikation

Denn für den effektiven Einsatz von Blended Learning in Unternehmen sorgen die Erfolgsfaktoren des „integrierten Lernens“, welche auf neurowissenschaftlichen Erkenntnissen beruhen. Präsenzveranstaltungen bieten Raum für soziales Lernen und z.B. Gesprächssimulationen, doch erst die Kombination mit der Flexibilität von modernen eLearning-Methoden fördert den nachhaltigen Transfer in die Praxis.

Stichworte sind selbstorganisiertes Lernen, wiederholtes Nutzen des Erlernten in unterschiedlichen – und persönlichen – Kontexten, Kooperation und Collaboration, Wettbewerb, Motivation und nicht zuletzt das Bedienen unterschiedlicher Lerntypen*.

Doch was macht Blended Learning denn nun aus? In welchen Phasen und für welche Art von Wissen kann ich die unterschiedlichen Lernformen gewinnbringend nutzen?

Erfolgsfaktoren beim Blended Learning – ohne Anspruch auf Vollständigkeit:

  • Die Zeit vor dem ersten Face-to-face Training kann bereits vielfältig genutzt werden:
    – Erstes Kennenlernen im virtuellen Raum
    – Erwartungen und individuelles Vorwissen erfassen
    – vorbereitende Lerneinheiten und Micro-Inputs
    – Einstimmung auf das Thema mit Impulsvorträgen (Videos, TEDtalks etc.)
  • Präsenzveranstaltung: soziales Lernen, situativer Einsatz neuer Verhaltensweisen, Erlernen praktischer Fertigkeiten. Auch hier ist übrigens der Anteil informellen Lernens nicht zu unterschätzen: Mit Bewegung, Spaß und z.B. in Kleingruppen selbst erarbeiteten Themen bleibt Erlerntes haften und findet den Transfer in den Arbeitsalltag. Ein entspanntes Ambiente außerhalb des Büroalltags hilft ebenfalls enorm
  • Präsenzseminar verpasst? Lektionen und Materialien sind jederzeit verfügbar und Stoff leicht nachzuholen
  • Selbstgesteuertes Lernen: eLearning und Mobile Learning macht es möglich; Vorbereitung, nacharbeiten, vertiefen – alles im eigenen Lerntempo, passend zum individuellen Vorwissen und den eigenen Bedürfnissen. Passend zum Tagesablauf und durch Mobile Learning auch extrem flexibel und bequem
  • Lernen auf allen Kanälen: Jeder lernt anders*. In unterschiedlichen Medien und Formaten erreicht Blended Learning Menschen mit verschiedenen Vorlieben, Voraussetzungen und Kompetenzen – und Lernstilen.
  • Informelles und kollaboratives Lernen ist beim Blended Learning besonders stark ausgeprägt, da die sozialen Kontakte und gemeinsame, emotionale Erlebnisse der Präsenzveranstaltungen über Austauschkanäle wie Chat, Instant Messaging, Blogs und soziale Netzwerke verlängert werden
  • Sichtbare Lernfortschritte motivieren: Milestones des Erlernten sichtbar machen – privat und ggf. in der Lerngruppe –  ist ein wesentlicher Motivationsfaktor. Das gilt nicht nur für Ergebnisse in Online-Tests. Jede Reise beginnt mit dem ersten Schritt – wenn z.B. im Präsenztraining Mitarbeitergespräche geübt wurden, kann ein „Online-Journal“ mit Skalen helfen, Fortschritte durch die eigene Beobachtung sichtbar zu machen
  • Gamification: Leaderboards, Auszeichnungen, Missionen/Quests, die nur gemeinsam erreicht werden können – online können wir die Zeit zwischen den Präsenzveranstaltungen nutzen, um spielerischen Kampfgeist zu wecken und sowohl Teamkompetenz als auch Problemlösungsfähigkeiten zu verbessern. Begeisterung, Wettkampf und Kooperation sind wichtige Katalysatoren beim Erlernen neuer Verhaltensweisen** und motivieren auch bei eher trockenen Inhalten über längere Zeit
  • Last but not least: Feedback, Performance, Reporting und Messbarkeit: Trainer und Personalmanagement bekommen direktes, strukturiertes Feedback und Testing mit wenig Aufwand

*) Mythos Lerntypen: Obwohl die erstmals 1975 von Frederic Vester postulierten vier Lerntypen (auditiv, visuell, haptisch und intellektuell) wissenschaftlich nie belegt werden konnten kommt bis heute kaum ein didaktisch-pädagogisches Standardwerk ohne diese aus. Moderne Pädagogik spricht allerdings heute eher von „Lernstilen“, da diese nur Verhaltensweisen beschreiben. Neurowissenschaftlich belegt ist jedoch, dass Informationen am ehesten den Weg ins Langzeitgedächtnis finden, wenn sie auf möglichst vielen verschiedenen Wahrnehmungskanälen angeboten und verarbeitet werden.

**) Ohne Begeisterung lernt man absolut nichts – eine Sendung des SWR zum Thema „Wie ändere ich mein Verhalten?“ ließ den bekannten Hirnforscher Gerald Hüther eine halbe Stunde zu Wort kommen – sehr unterhaltsam übrigens. Ein Kernsatz: „Wir können nur einladen, ermutigen und inspirieren, um die kindliche Begeisterungsfähigkeit wieder zu entfachen“ (und damit Lernen zu ermöglichen).

Weiterbildungs-Trends online – wertvolle Ressourcen für Trainer, Berater, Personaler

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Immer Up-to-date bleiben: Jochens Robes nennt vier vertrauenswürdige Quellen für Personaler, Trainer und Coaches, die sich für Trends und Hintergründe im Online-Weiterbildungsmarkt interessieren.

Gaby K. Slezák’s insight:

Massive, open, mobile und social – das sind wichtige Trends in der Online-Weiterbildung. Doch welche vertrauenswürdigen Ressourcen von Pionieren gibt es, um up-to-date zu bleiben? Jochen Robes zeigt vier interessesante Quellen auf in seinem Artikel, der kürzlich im HR Performance Sonderheft „Talentmanagement“ erschien.

Mehr lesen auf www.weiterbildungsblog.de
Oder direkt zum Artikel: Performance Sonderheft Talentmanagement 2014, S. 12-15 (PDF)

Bitte lächeln :-) Smileys lösen ähnliche Reaktionen im Gehirn aus wie echte Gesichter

Offenbar hat das menschliche Gehirn die Sprache der Emoticons bereits gelernt. Sieht es ein liegendes Smiley, reagiert es darauf wie auf richtige menschliche Gesichter. Das hat eine Studie australischer Forscher ergeben.

Gaby K. Slezák’s insight:

Nicht wirklich neu, aber nun auch von Hirnforschern belegt und als nonverbales Element wichtig für die Kommunikation über digitale Medien  (E-Mail, Facebook, Chat, Powerpoint Slides etc.): Emoticons wirken auf uns  ähnlich wie echte menschliche Gesichter; d.h. wir erkennen die kleinen Smileys schneller, nehmen sie als wichtiger wahr (z.B. als den Text  bzw. die sachliche Information drumherum) und reagieren entsprechend ähnlich emotional darauf. Hier die Studie im Original

See on www.focus.de

Hirnforschung: Tanzen macht schlau?

See on Scoop.itNeuro-News für Trainer

Hirnforscher haben Tänzern in den Kopf geschaut und festgestellt: Sie trainieren wichtige Fähigkeiten und senken ihr Demenzrisiko.

Gaby K. Slezák’s insight:

Schon etwas älterer Artikel, jedoch inzwischen mehrfach belegt: Bewegung verstärkt die Enstehung neuer Nervenzellen im Gehirn (adulte Neurogenese) und führt damit vermutlich zu einer gesteigerten Flexibilität im Umgang mit neuen Situationen sowie zu einer Unterstützung von Lernprozessen. Auch dass Sport „schlau macht“ weiß man schon lang – die genaueren neurowissenschaftlichen Hintergründe kann man auf dasGehirn.info nachlesen. Aber tanzen macht natürlich noch dazu sehr viel Spaß – und das ist ebenfalls eine sehr wichtige Zutat beim Schlaumacher-Cocktail 🙂

>> Zum Artikel „Tanzen macht schlau“ auf  focus.de