Bitte lächeln :-) Smileys lösen ähnliche Reaktionen im Gehirn aus wie echte Gesichter

Offenbar hat das menschliche Gehirn die Sprache der Emoticons bereits gelernt. Sieht es ein liegendes Smiley, reagiert es darauf wie auf richtige menschliche Gesichter. Das hat eine Studie australischer Forscher ergeben.

Gaby K. Slezák’s insight:

Nicht wirklich neu, aber nun auch von Hirnforschern belegt und als nonverbales Element wichtig für die Kommunikation über digitale Medien  (E-Mail, Facebook, Chat, Powerpoint Slides etc.): Emoticons wirken auf uns  ähnlich wie echte menschliche Gesichter; d.h. wir erkennen die kleinen Smileys schneller, nehmen sie als wichtiger wahr (z.B. als den Text  bzw. die sachliche Information drumherum) und reagieren entsprechend ähnlich emotional darauf. Hier die Studie im Original

See on www.focus.de

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Crowdsourcing: Products from the "people formerly known as customers"

Interesting (while promotional) video about the impact of Crowdsourcing on product development and change of whole markets. The author of the book he’s promoting with this trailer likes two definitions for crowdsourcing best:

The White Paper Version: Crowdsourcing is the act of taking a job traditionally performed by a designated agent (usually an employee) and outsourcing it to an undefined, generally large group of people in the form of an open call.

The Soundbyte Version: The application of Open Source principles to fields outside of software.

I liked a definition he offers in the video (near end) even better: (the former examples) show how these successful forms of crowdsourcing came up organically from the people formerly known as customers, from people formerly known as the audience”.

By the way: Croudsourcing is a concept that has massively been played out in the sci-fi novel “Rainbows End” by Vernor Vinge, as my friends on FF know all too well 😉

Conformity magic in action: Elevator Psychology and The London Underground

Conformity (group pressure leads to actions against rational judgement) can do pretty spooky stuff, and if you think that today is any different than the fifties: find an elevator which has two doors, take some friends with you and do your own psychological experiment.

Elevator Psychology and The London Underground (via feedly)

Endlich: Eingebaute Lippensynchronisation in Second Life

Was die Kommunikation in virtuellen 3D-Welten angeht, vor allem in der Zusammenarbeit mit anderen, ist die fehlende gewohnte nonverbale Kommunikation immer noch ein großes Manko. In Second Life gab es dafür zwar bereits schon lange (kommerzielle) Zusatzprogramme, die z.B. zum getippten Textchat oder auch Voicechat passende Mundbewegungen erzeugen (auch typische vorgefertigte Gesten/Mimikabläufe für Situationen aller Art und sogar animierte Sculpty-Gesichter), aber gerade für Neueinsteiger, sogenannte Noobs, ist es immer wieder mühsam, sich solche Add-Ons zusammen zu suchen (abgesehen von den Zusatzkosten). Über SLtalk bin ich jetzt darauf aufmerksam geworden, dass die Lippensynchronisation bereits im aktuellen Second Life Test-Viewer (Version 1.20.14) eingebaut ist. Man muss es zunächst aktivieren (Advanced Menü mithilfe Shift-Alt-Cmd-D einblenden, dann Character/Enable lip sync Beta auswählen), doch ich gehe davon aus, dass dies in Zukunft voreingestellt ist. Und so sieht es aus:


Automatische Lippenbewegungen während des Voicechats in Second Life (leider nicht wirklich synchron).

Wenn man das kombiniert mit Mimik-/Eye-Tracking Lösungen, die langsam immer günstiger werden, wird die Unterstützung von internationalen Arbeitsgruppen, Meetings und anderen Formen der Zusammenarbeit durch virtuelle Welten immer realistischer für die Teilnehmer.

Hier ein paar Beispiele von Entwicklungen, die in der Richtung gemacht werden:
http://www.ioct.dmu.ac.uk/projects/eyegaze.html
http://de.youtube.com/watch?v=UUeqrYEzNi4
http://gazeinteraction.blogspot.com/2008/07/eye-tracking-using-webcamera.html

Und auch der ganze Körpereinsatz ist bereits in der deutschen Forschung in Arbeit: Junge Forscher des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz Saarbrücken surften mit dem Nintendo Wii-Balanceboard bereits durch Google Earth und Second Life und hielten dies auf YouTube fest.